„Poeta nascitur, orator fit“. Redenschreiben können Sie lernen.

Wer stand nicht schon vor der schwierigen Frage: was sage ich, wie sage ich es und wie lange sage ich es beim Firmenjubiläum, bei der Einweihung, vor ausländischen Gästen, beim Kundenmeeting, vor Aktionären, vor Vertretern der Öffentlichkeit, auf Betriebsversammlungen, beim Verband, im Kommunalplenum, zum Geburtstag oder Jubiläum eines Freundes, auf der Hochzeit oder wann immer ich als Politiker, Unternehmenschef oder privat zu sprechen habe.

Denn: Der Unterschied zwischen einer guten und einer fast guten Rede ist so groß wie der Unterschied zwischen einem Blitz und einem Glühwürmchen (Mark Twain).

Damit Ihre Rede klar und glänzend wird: Legen Sie zuerst die "Botschaft" Ihrer Rede fest, die knappe Aussage also, die dem Zuhörer als Kern Ihrer Ausführungen in Erinnerung bleiben soll. Transportieren Sie diese Botschaft unter Beachtung von sieben Grundregeln - den sieben Sternen des guten Redenschreibens - in die Köpfe und Herzen Ihrer örer:


Die sieben Sterne einer guten Rede

  • Ihre Rede muss informativ und interessant sein. Sagen Sie Neuigkeiten, sagen Sie Ihre eigene Meinung. Verknüpfen Sie Themen miteinander, die scheinbar voneinander isoliert sind. Horaz forderte von einer guten Rede: Sie muss "delectare et prodesse" - dem Zuhörer Freude machen und nützen.
  • Ihre Gedanken sollen klar, verständlich und für den Hörer nachvollziehbar formuliert werden. Verstehen Sie zuerst selber, was Sie sagen wollen. Überfordern Sie die Hörer nicht mit Fakten und Zahlen - interpretieren Sie, übersetzen Sie Tatsachen in Bilder. Vermeiden Sie Substantive - das Verb ist die Seele des Satzes.
  • Ihre Rede soll abwechslungsreich in Gedanken und Duktus sein. Arbeiten Sie mit Gegensätzen, wählen Sie abwechselnd lange und kurze Sätze (kurze sind jedoch besser), leise und laute Töne; wechseln Sie zwischen Ernst und Humor, zwischen Fakten und Gefühl.
  • Ihre Sprache soll anschaulich sein. Tragen Sie Anekdoten, Geschichten, Schilderungen eigener Erlebnisse vor. Lassen Sie sich von den richtigen Büchern inspirieren. "Der gute Redner macht den Hörer mit den Ohren sehend", wussten schon die Araber.
  • Bemühen Sie sich um fein dosierten Humor. Er ist das Salz einer guten Rede. Humor ist schwierig. Aber alles hat seine komische Seite. Sie müssen nur ganz genau hinschauen.
  • Ihre Rede gilt vor allem zuhörenden Menschen. Also sprechen Sie primär nicht "zur Sache", sondern zum Menschen. Haben Sie den Mut zur Subjektivität - Ihre Zuhörer sind gekommen, um Ihre Meinung zu hören. Führen Sie ein vertrauensvolles Zwiegespräch mit ihnen, sprechen Sie sie direkt an.
  • Ihre Rede soll wahrhaftig sein. Auch wenn das oft Mut erfordert, sprechen Sie die Probleme ungeschminkt an, verkleistern Sie nichts, beschönigen Sie nichts, verharmlosen Sie nichts. "Dem Menschen ist die Sprache gegeben, um seine Gedanken zu verheimlichen", sagte Talleyrand auf dem Wiener Kongress. Das ist nicht der Stoff, aus dem überzeugende Reden sind. Ihre Sprache muss wahrhaftig, Sie als Redner müssen redlich sein.

Das professionelle Redenschreiben lernen Sie in unseren Grund- und Aufbau-Seminaren, gerne auch InHouse. Viele sagen"Das war das beste Seminar meines Lebens." 

Mehr Infos zu den Seminarinhalten finden Sie unter Seminarangebote — und hier die Termine der nächsten Seminare mit allen Anmeldeinformationen.

Den Flyer der Akademie für RedenSchreiben können Sie sich sehr gerne als PDF herunterladen.

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